Reduce, Reuse, Recycle – das ist mein ganz persönliches Lebensmotto. Auch in der Schule ermutige ich im Unterricht die Schüler*innen Konsum zu hinterfragen und einen Fokus auf Reparierbarkeit und das Upcycling von vermeintlichem Müll zu legen. Dazu gehört das Nutzen von alten Versandkartons, um günstiges Material für den Lasercutter zu bekommen aber auch das Designen von 3D gedruckten Einsätzen für alte Schokoladenverpackungen.
Ein Schüler brachte diese selbst mit in den Unterricht und fragte, ob er sich dafür einen Einsatz drucken könnte, um microSD Karten zu verstauen. Kurzerhand haben wir gemeinsam eine Projektarbeit erarbeitet. Was könnten Bewertungskriterien eines gelungenen Designs sein? Was sind die Rahmenbedingungen (Druckgröße, Materialverbrauch, Druckdauer)? Den inhaltlichen Unterbau habe ich in enger Abstimmung mit den Schüler*innen entwickelt und Fragen, die in der Stunde entstehen entweder direkt geklärt oder als theoretischen Input für den Beginn der nächsten Stunde vorbereitet.
Regelmäßige Rückmeldung zu den Designs kam dabei zum Beginn jeder Stunde auch von den Schüler*innen selbst – eben eine richtige Projektarbeit!
Binnen weniger Wochen waren die Entwürfe fertig und die Schüler*innen durften ihre gedruckten Elemente mit nach hause nehmen.

Hinweis: Werbung wegen Markennennung.
