Briefumschläge aus alten Atlanten

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation geht die Kunst des handschriftlichen Briefeschreibens leider oft verloren. Das beides Hand in Hand gehen kann zeigt die folgende Unterrichtsidee: Als Lehrkraft ist es immer aufregend, neue und kreative Projekte für meine Schüler*innen zu planen. Diese Projektidee entstand, als ich mir mein alter Atlas aus der Schule in die Hände fiel. Seit dem Abitur hatte ich den nicht mehr in der Hand. Als ich ihn aber aufschlug fielen mir die vielen schönen und interessanten Karten auf. Wie? Mit Briefumschlägen. Dieses DIY-Projekt kombiniert Nachhaltigkeit, Technologie und künstlerischen Ausdruck – perfekt also für eine Stunde in Kunst oder Erdkunde. Schritt 1: Materialbeschaffung und Vorbereitung Um dieses Projekt umzusetzen, benötigen wir alte Atlanten. Vielleicht geht es euch ja wir mir und bei euch liegen noch alte Atlanten herum. Ebay Kleinanzeigen oder die Erdkundesammlung (unbedingt vorher fragen 😉 ) können aber auch eine gute Quelle sein. Ich habe die Seiten aus dem Atlas mit einem Cutter herausgetrennt, da die Seiten so beim Transport nicht knicken und die Reste gut aufbewahrt werden können. Schritt 2: Kreative Gestaltung der Umschläge Jetzt kommt der aufregende Teil: Das Gestalten der Briefumschläge! Ich ermutige die Schüler*innen und Schüler, ihre kreative Ader auszuleben und einzigartige Designs mit den ausgewählten Atlasseiten zu entwerfen. Sie können besondere Orte markieren, Routen einzeichnen oder Collagen erstellen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Schritt 3: Umsetzung mit dem Plotter Der einfachste Weg ist die Nutzung bereits fertige Vektorgrafiken, die im Internet verfügbar sind zu nutzen. Ein paar Beispiele findet ihr hier, hier oder natürlich bei etsy. Ich werde die Knickkanten von den Schüler*innen falzen lassen und so gleich die Feinmotorik etwas trainieren. Das war es auch schon. Nun noch einen Aufkleber für den Absender und Empfänger drauf, da die Adresse sonst sehr schlecht lesbar ist und fertig. Hinweis: Der Schneidplotter wurde uns von xTool zum Testen zur Verfügung gestellt.

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Warnschilder selbst gestalten

Warnungen finden die Schüler*innen in unterschiedlichen Unterrichtssituationen. Im Chemieunterricht finden sich Gefahrenwarnungen auf den Chemikalien, im Physikunterricht werden Laserröhren oder auch radioaktive Präparate entsprechend gekennzeichnet. Passend lässt sich thematisieren, warum Warnungen überhaupt notwendig sind und warum eine fehlende Warnung nicht unbedingt für eine Gefahrfreiheit spricht. Marie Curie erforschte beispielsweise die Radioaktivität ohne zu Wissen welche Gefahr von ihr ausgeht. Letzten Endes bezahlte sie das mit ihrem Leben. Ein sinnvoller Einstieg findet sich in dem folgenden Video: Natürlich stießen die Schüler*innen bei der Recherche nicht nur auf tatsächliche Warnschilder, sondern auch auf kreative Interpretationen. Die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgte in dieser Stunde entsprechend, indem die Schüler*innen sich selber Warnschilder überlegen und sie designen sollten. Die Ergebnisse der Arbeitsphase haben wir im Anschluss mit der Plotterfunktion des xTool M1 aus Vinyl ausgeschnitten. Auf die Nutzung des Lasers sollte unbedingt verzichtet werden, da toxische Dämpfe freigesetzt werden und die Kanten darüber hinaus nicht annähernd so präzise ausgeschnitten werden. Eine Transferfolie hilft bei der exakten Positionierung aller Ausschnitte und ermöglicht so die Warnschilder auf entsprechende Oberflächen (wie zum Beispiel der Rückseite eines Tablets) zu platzieren. Hinweis: Das Werkzeug wurde von xtool kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.

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