Mission Entenrettung: Unsere 8. Klasse beim Wettbewerb „Ranger-2000 und das Chaos am Stadtgraben“

Wie kann man Robotik mit dem Alltag der Schüler:innen verknüpfen? Zugegeben dieser Wettbewerb ist eher aus einem Witz entstanden – er hat meinen Schüler:innen aber trotzdem riesig Spaß gemacht!

Die Ausgangslage des Wettbewerbs war eine wunderbare Geschichte, die direkt aus Wolfenbüttel stammen könnte: Am schönen Stadtgraben büxen immer wieder freche Entenküken aus und geraten auf dem Spazierweg in Gefahr. Zur Rettung hat der Bürgermeister einen autonomen Roboter namens Ranger-2000 beauftragt, die Küken zu überwachen.

Genau das war die Aufgabe für die Roboter unserer Schüler:

  • Sie mussten einer schwarzen Linie auf einem Spielfeld folgen, die den Weg um den See darstellt.
  • Unterwegs mussten die ausgebüxten Entenküken erkannt, „eingefangen“ und sicher zum See zurückgebracht werden.
  • Dabei gab es knifflige Details zu beachten: Der Ranger-2000 durfte selbst nicht in den See fahren, da er nicht schwimmen kann!.
  • Zusätzlich musste der Roboter bei farbigen Markierungen seinen Standort per Piep-Signal an die Basisstation im „Rathaus“ senden – für jede Farbe eine andere Signalfolge.

Im Rahmen des Profilunterrichts haben sich meine Schüler:innen vorbereitet und sind am Tag des Wettbewerbs gegen die Teams aus der Roboter AG des GiS und der Gauß Schule aus Braunschweig angetreten.

Stilechte Preise für junge Tüftler:innen

Was wäre ein Wettbewerb ohne die richtige Belohnung? Das Highlight war definitiv der Pokal – stilecht aus dem 3D-Drucker, was bei den Teilnehmenden natürlich besonders gut ankam! Aber auch die anderen Preise konnten sich sehen lassen und haben für leuchtende Augen gesorgt. Zu gewinnen gab es unter anderem einen Roboter und ein Arduino Kit. Das ist genau die Art von Preis, die nicht nur eine Belohnung ist, sondern gleichzeitig die Einladung zum nächsten großartigen Projekt. Besser geht es kaum!

Lem Robotik