Bildcodierung im Klebezettelformat

Klebezettel werden schon lange für das Lernen oder die Organisation von Wissen genutzt. Im Unterricht haben wir sie heute etwas zweckentfremdet. Bildcodierung mithilfe von Klebezetteln vermitteln? Klingt ungewöhnlich, oder? Das dachten wir auch, aber es stellte sich als eine äußerst kreative und lehrreiche Erfahrung heraus. Zunächst einmal wurde den Schülerinnen und Schülern die Frage gestellt: Wie können wir Bilder codieren? Die Antworten waren vielfältig und einfallsreich. Einige schlugen vor, jede Farbe mit einem Code gleichzusetzen der aneinander gehängt wird (schon ziemlich nah an der tatsächlichen Art). Andere hatten anscheinend schon etwas von Vektorgrafiken gehört, denn sie schlugen vor geometrische Formen zu nutzen. Es war faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Ansätze waren und wie alle ihre ganz eigene kreative Lösung entwickelten. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Methoden zur Bildcodierung erarbeitet hatten, wurde die gängige Art, wie Bilder im Computer abgespeichert werden, vorgestellt. Über die RGB Codierung hatten wir schon vorher gesprochen und auch Binärdateien kannten sie schon aus einer vorangegangenen Stunde. Es war interessant zu beobachten, wie sie begannen zu verstehen, wie die Bilder, die sie täglich im Internet sehen, auf einem fundamentalen digitalen Level gespeichert werden. Doch damit war die Stunde noch nicht vorbei. Nachdem sie die Grundlagen der Bildcodierung verstanden hatten, war es an der Zeit, ihre eigenen Kunstwerke zu schaffen. Ausgestattet mit einer Fülle von Klebezetteln, die uns freundlicherweise von der Firma Sigel zur Verfügung gestellt wurden und einer gehörigen Portion Kreativität machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, ihren Klassenraum zu verschönern. Zunächst wurden Pläne erstellt, die in einer folgenden Stunde auf den Fenstern umgesetzt wurden. Von bunten Mosaiken bis hin zu detaillierten Abbildungen war alles dabei. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und den Raum in einen lebendigen Ort der Inspiration zu verwandeln. Am Ende des Themenabschnitts war nicht nur der Klassenraum mit wundervoller Klebezettelkunst geschmückt, sondern die Schülerinnen und Schüler hatten auch ein tieferes Verständnis für die Bildcodierung gewonnen. Es war eine Einheit voller Kreativität, Lernen und Spaß – genau das, was Schule sein sollte. Hinweis: Werbung wegen Markennennung.

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COOLING & HEATING AWARD 2023

Ein gut gedämmter Raum benötigt weniger Energie, um eine Temperatur zu halten. Mit Hinblick auf die globale Erwärmung ist entsprechend eine möglichst gute Wärmedämmung wünschenswert und das wirtschaflich verträglich. Der Lebensweltbezug für die Lernenden war entsprechend klar, als sie sich im Rahmen des Cooling and Heating Awards der Ostfalia mit einer möglichst leistungsfähigen Dämmung auseinandersetzten. Die Aufgabenstellung der Hochschule lautete wie folgt: „Es soll eine Dämmung gebaut werden. Diese Dämmung wird in ein Fenster eines Klimaschranks eingebaut. Im Inneren des Klimaschranks wird eine Lufttemperatur von 80 °C eingestellt.Außerhalb des Klimaschranks herrscht Raumtemperatur. Ziel ist es, eine möglichst niedrige Oberflächentemperatur auf der Außenseite der Dämmung im Gleichgewicht zu erhalten (nach15 Min.). Die niedrigste Temperatur gewinnt den Wettbewerb. Die Messung erfolgt mit einem Laserthermometer. Für die Messung wird ein Stück Krepppapier mittig auf die äußere Oberfläche der Dämmung geklebt.“Außerdem gab es einige Beschränkungen:„Die Dämmung darf nur aus den Materialen Papier, Holz, Aluminiumfolie und Klebstoff bestehen. Der Klebstoff muss eine Temperatur von 80 °C aushalten. Die Dämmung muss eine Fläche von 20 x 20 cm² haben und darf an keiner Stelle eine Tiefe von 5 mm überschreiten.“ Der Ansatz der Schüler*innen war simpel wie effektiv. Ein mit dem Lasercutter geschnittenes Wabenmuster ummantelt mit Aluminiumfolie. Der Erfolg gab ihnen recht – beide Gruppen, die beim Wettbewerb antraten gewannen einen Geldpreis und ließen sich gebührend für ihren Erfolg feiern.

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Ein Werkzeugkoffer voller Micro:bits

Es ist kurz vor den Ferien, das Wetter wird besser und die Motivation lange in der Schule zu sitzen nimmt bei den Schüler*innen langsam aber sicher ab. Gerade im Informatikgrundkurs von dem nur ein Teil der Schüler*innen sich im Abitur prüfen lässt und der andere Teil nur noch bis zu den Ferien in Informatik unterrichtet wird ist das seit der geschriebenen Klausur deutlich spürbar. Grund genug ein bisschen in der Trickkiste zu wühlen um die Motivation durch ein Projekt neu zu entfachen. Das Thema der Algorithmik stand ohnehin noch einmal auf dem Lehrplan. Da die Programmierung trotz Praxisbezug immer ein bisschen theoretisch bleibt habe ich mich entschieden für den Kurs einen Satz Micro:bits zu besorgen. Die Micro:bits lassen sich mit einer scratchähnlichen grafischen Programmiersprache programmieren und bringen „ab Werk“ einige Sensoren und Interaktionsmöglichkeiten mit. Nach der ersten Stunde in der die Micro:bits aus den Pappschachteln ausgepackt wurden stellte sich mir allerdings schnell die Frage: Wie kann ich die Micro:bits sicher aufbewahren und transportieren? Die Schachteln würden spätestens nach einem Spontaneinsatz in einer Vertretungsstunde der 6. Klasse den Geist aufgeben. Im Internet habe ich zwar eine Box aus dem Lasercutter gefunden, allerdings konnten da nicht die Kabel mit verstaut werden. (Interesse, wie das aussieht? Klicke hier) Meine Lösung bestand darin, einen Werkzeugkoffer mit einem 3D-gedruckten Einsatz zu nutzen. Einige Entwürfe und Testdrucke später war der Einsatz fertig und passte nicht nur perfekt in den Werkzeugkoffer, sondern ermöglichte auch das leichte Einsortieren der Boards. In den restlichen Fächern der Koffers können sowohl die Kabel, als auch weitere Sensoren oder Powerbanks verstaut werden.

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Schulgarten Wettbewerb

Sommerzeit ist Gartenzeit. Auch in der Schule. Eine Kollegin, die an einer Grundschule unterrichtet hegt und pflegt schon seit vielen Jahren den Schulgarten der Schule. Die Schüler*innen haben so die Möglichkeit die hier lebenden Insekten und Pflanzen kennenzulernen. Und natürlich lernen sie auch selbst Verantwortung für die Pflege „ihres“ Gartenstücks zu übernehmen. Damit der Schulgarten auch als solcher erkannt werden kann, sollte im Rahmen eines Wettbewerbs ein neues Schild für den Schulgarten entstehen, das in Zukunft den Eingang markiert. Die Schüler*innen durften dafür handgemalte Bilder ins Rennen schicken, die die Vielfalt des Gartens darstellt. Zunächst klassenintern, dann Jahrgangsübergreifend und letztendlich schulweit wurde das schönste Bild gekürt. Die Schüler*innen hatten so die Möglichkeit partizipativ an der Gestaltung der Schule mitzuwirken. Studien zeigen, dass damit die Identifikation mit der Schule steigt und gleichzeitig Beschädigungen durch die Schüler*innenschaft zurückgehen. Da das Schild dauerhaft der Witterung ausgesetzt ist, habe ich mich für die Gravur von Schiefer entschieden. Theoretisch wäre das Laminieren des Bildes oder die Gravur eines Holzstücks ebenfalls möglich gewesen, allerdings sollte der Einsatz der Schüler*innen während des Wettbewerbs gewürdigt werden und ein ganz besonderes Schild entstehen. Als kleine Überraschung und gleichzeitig als Preis für das schöne Bild hat die Gewinnerin selbst einen kleinen Schieferuntersetzer mit einem Teil ihres Bildes erhalten. Sie freute sich sehr über den Untersetzer und berichtete Ihrer Klassenlehrerin, dass sie den Untersetzer nun immer auf dem Schreibtisch nutzt, um ihre Getränke abzustellen. Ein Buchpreis wäre vielleicht ähnlich genutzt worden 😉

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DIY Escape Room

Wir wissen selbst noch nicht wo die Reise hingeht aber sind motiviert einen Escape Room zum bauen. Ein super Anfangspunkt um während der nächsten drei Semester mit den Schüler*innen zu tüfteln, zu basteln und natürlich zu rätseln. Über die drei Semester hinweg haben die Schüler*innen die Chance, nicht nur theoretisches Wissen zu erwerben, sondern auch praktische Fähigkeiten zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei die Erstellung eines fesselnden Escape Rooms. Inspiriert von bekannten Escape Rooms werden sich die Schülerinnen und Schüler in Teams organisieren, um die einzelnen Aspekte des Projekts zu bewältigen. Jedes Team muss am Ende ein Rätsel bestehend aus einem Sensor und einem Aktor erstellen und die technischen Hintergründe in ihrer Facharbeit dokumentieren. Gemeinsam kümmern wir uns dann um das Raumdesign, die Dekoration und den roten Faden, der Story und Rätsel miteinander verbindet. Dank der großzügigen Materialspende von Keyestudio können die Schülerinnen und Schüler ihren Escape Room mit einer Vielzahl von Sensoren und Aktoren ausstatten. Diese elektronischen Bauteile ermöglichen es ihnen, fesselnde und interaktive Rätsel zu entwickeln, bei denen die Besucher*innen ihre Problemlösungsfähigkeiten unter Beweis stellen müssen. Von Bewegungssensoren über Lichteffekte bis hin zu Soundmodulen und intelligenten Schaltungen – die von Keyestudio bereitgestellten Materialien haben die Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler erweitert und erlauben ihnen, den Escape Room noch interessanter und anspruchsvoller zu gestalten. Durch den Einsatz dieser Technologien können sie beispielsweise versteckte Türen öffnen, geheime Nachrichten entschlüsseln und die Atmosphäre mit Licht- und Soundeffekten verstärken. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur den Umgang mit elektronischen Bauteilen, sondern auch, wie man sie kreativ und effektiv in einem solchen Projekt einsetzt.

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Briefumschläge aus alten Atlanten

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation geht die Kunst des handschriftlichen Briefeschreibens leider oft verloren. Das beides Hand in Hand gehen kann zeigt die folgende Unterrichtsidee: Als Lehrkraft ist es immer aufregend, neue und kreative Projekte für meine Schüler*innen zu planen. Diese Projektidee entstand, als ich mir mein alter Atlas aus der Schule in die Hände fiel. Seit dem Abitur hatte ich den nicht mehr in der Hand. Als ich ihn aber aufschlug fielen mir die vielen schönen und interessanten Karten auf. Wie? Mit Briefumschlägen. Dieses DIY-Projekt kombiniert Nachhaltigkeit, Technologie und künstlerischen Ausdruck – perfekt also für eine Stunde in Kunst oder Erdkunde. Schritt 1: Materialbeschaffung und Vorbereitung Um dieses Projekt umzusetzen, benötigen wir alte Atlanten. Vielleicht geht es euch ja wir mir und bei euch liegen noch alte Atlanten herum. Ebay Kleinanzeigen oder die Erdkundesammlung (unbedingt vorher fragen 😉 ) können aber auch eine gute Quelle sein. Ich habe die Seiten aus dem Atlas mit einem Cutter herausgetrennt, da die Seiten so beim Transport nicht knicken und die Reste gut aufbewahrt werden können. Schritt 2: Kreative Gestaltung der Umschläge Jetzt kommt der aufregende Teil: Das Gestalten der Briefumschläge! Ich ermutige die Schüler*innen und Schüler, ihre kreative Ader auszuleben und einzigartige Designs mit den ausgewählten Atlasseiten zu entwerfen. Sie können besondere Orte markieren, Routen einzeichnen oder Collagen erstellen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Schritt 3: Umsetzung mit dem Plotter Der einfachste Weg ist die Nutzung bereits fertige Vektorgrafiken, die im Internet verfügbar sind zu nutzen. Ein paar Beispiele findet ihr hier, hier oder natürlich bei etsy. Ich werde die Knickkanten von den Schüler*innen falzen lassen und so gleich die Feinmotorik etwas trainieren. Das war es auch schon. Nun noch einen Aufkleber für den Absender und Empfänger drauf, da die Adresse sonst sehr schlecht lesbar ist und fertig. Hinweis: Der Schneidplotter wurde uns von xTool zum Testen zur Verfügung gestellt.

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Warnschilder selbst gestalten

Warnungen finden die Schüler*innen in unterschiedlichen Unterrichtssituationen. Im Chemieunterricht finden sich Gefahrenwarnungen auf den Chemikalien, im Physikunterricht werden Laserröhren oder auch radioaktive Präparate entsprechend gekennzeichnet. Passend lässt sich thematisieren, warum Warnungen überhaupt notwendig sind und warum eine fehlende Warnung nicht unbedingt für eine Gefahrfreiheit spricht. Marie Curie erforschte beispielsweise die Radioaktivität ohne zu Wissen welche Gefahr von ihr ausgeht. Letzten Endes bezahlte sie das mit ihrem Leben. Ein sinnvoller Einstieg findet sich in dem folgenden Video: Natürlich stießen die Schüler*innen bei der Recherche nicht nur auf tatsächliche Warnschilder, sondern auch auf kreative Interpretationen. Die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgte in dieser Stunde entsprechend, indem die Schüler*innen sich selber Warnschilder überlegen und sie designen sollten. Die Ergebnisse der Arbeitsphase haben wir im Anschluss mit der Plotterfunktion des xTool M1 aus Vinyl ausgeschnitten. Auf die Nutzung des Lasers sollte unbedingt verzichtet werden, da toxische Dämpfe freigesetzt werden und die Kanten darüber hinaus nicht annähernd so präzise ausgeschnitten werden. Eine Transferfolie hilft bei der exakten Positionierung aller Ausschnitte und ermöglicht so die Warnschilder auf entsprechende Oberflächen (wie zum Beispiel der Rückseite eines Tablets) zu platzieren. Hinweis: Das Werkzeug wurde von xtool kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.

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