Ranger 2000

Mission Entenrettung: Unsere 8. Klasse beim Wettbewerb „Ranger-2000 und das Chaos am Stadtgraben“ Wie kann man Robotik mit dem Alltag der Schüler:innen verknüpfen? Zugegeben dieser Wettbewerb ist eher aus einem Witz entstanden – er hat meinen Schüler:innen aber trotzdem riesig Spaß gemacht! Die Ausgangslage des Wettbewerbs war eine wunderbare Geschichte, die direkt aus Wolfenbüttel stammen könnte: Am schönen Stadtgraben büxen immer wieder freche Entenküken aus und geraten auf dem Spazierweg in Gefahr. Zur Rettung hat der Bürgermeister einen autonomen Roboter namens Ranger-2000 beauftragt, die Küken zu überwachen. Genau das war die Aufgabe für die Roboter unserer Schüler: Im Rahmen des Profilunterrichts haben sich meine Schüler:innen vorbereitet und sind am Tag des Wettbewerbs gegen die Teams aus der Roboter AG des GiS und der Gauß Schule aus Braunschweig angetreten. Stilechte Preise für junge Tüftler:innen Was wäre ein Wettbewerb ohne die richtige Belohnung? Das Highlight war definitiv der Pokal – stilecht aus dem 3D-Drucker, was bei den Teilnehmenden natürlich besonders gut ankam! Aber auch die anderen Preise konnten sich sehen lassen und haben für leuchtende Augen gesorgt. Zu gewinnen gab es unter anderem einen Roboter und ein Arduino Kit. Das ist genau die Art von Preis, die nicht nur eine Belohnung ist, sondern gleichzeitig die Einladung zum nächsten großartigen Projekt. Besser geht es kaum!

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Roboter EM in Italien

Ich mache es kurz: Das Team „DerShredder“ vom Gymnasium im Schloss hat bei der RoboCup-Europameisterschaft in Bari, Süditalien, die Bronzemedaille gewonnen! Es war eine intensive und aufregende Zeit für drei meiner Schüler. Nach unzähligen Stunden des Programmierens, Bauens und Testens haben sie sich mit den besten Teams aus ganz Europa gemessen – und sich einen Platz auf dem Treppchen redlich verdient. Die Herausforderung: Rescue-Line Der Wettbewerb fand in der anspruchsvollen „Rescue-Line-Liga“ statt. Die Aufgabe klingt erstmal simpel: Ein Roboter muss vollautomatisch einer Linie folgen. Der Haken an der Sache? Die Strecke ist ein Parcours voller Hindernisse wie Rampen und unwegsamem Gelände. Zusätzlich muss der Roboter unterwegs Kugeln erkennen, sie präzise aufnehmen und an speziellen Rettungspunkten ablegen. Das erfordert nicht nur eine saubere Programmierung, sondern auch eine ausgeklügelte und robuste Mechanik. Unsere Geheimwaffe: Reifen aus dem 3D-Drucker Besonderes Aufsehen erregte eine Eigenentwicklung des Teams: Die selbst gefertigten Reifen aus Silikon. Diese gaben dem Roboter eine fantastische Geländegängigkeit und den nötigen Grip, um die schwierigen Passagen zu meistern. Ein perfektes Beispiel dafür, wie kreatives „Making“ und cleveres Engineering den entscheidenden Vorteil bringen können! Ein grosses Dankeschön! Ein solcher Erfolg ist immer eine Teamleistung, zu der auch die Unterstützer im Hintergrund gehören. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei der Firma hyand bedanken, die uns mit einem Sponsoring der Team-Shirts ausgestattet hat. Damit sah das Team nicht nur professionell aus, sondern konnte auch den grossartigen Teamgeist nach aussen tragen. Vielen Dank dafür! Nach drei nervenaufreibenden Wettkampftagen gegen 24 starke Teams war die Freude über den dritten Platz riesig. Der Europameistertitel ging übrigens an das befreundete deutsche Team „Biobrause“ – herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle! Es sind genau solche Projekte, die zeigen, was in unseren Schüler:innen steckt. Ich bin unglaublich stolz auf die Leistung, die Ausdauer und den Einfallsreichtum von den dreien! Mit vielen neuen Ideen und einer Bronzemedaille im Gepäck geht es jetzt zurück in die Werkstatt!

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